Verdunster für flüchtige Substanzen FAM

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Der FAM-Verdunster ist eine praktische und bewährte Lösung für die kontrollierte Anwendung zum Beispiel von Ameisensäure.

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Verdunster für flüchtige Substanzen FAM

Der FAM-Verdunster ist eine praktische und bewährte Lösung für die kontrollierte Anwendung beispielsweise von Ameisensäure. Dank kompakter Abmessungen, einfacher Einstellung und präziser Dosierung hilft er, eine geeignete Dampfkonzentration unter Berücksichtigung der Außentemperatur aufrechtzuerhalten. Die Ameisensäuredämpfe wirken auch im Bereich der verdeckelten Brut, wo sich die Milben häufig verstecken.

Konstruktion und Funktionsprinzip

Der Verdunster ist mit Schwerpunkt auf einfache Handhabung, Widerstandsfähigkeit und lange Lebensdauer konzipiert. Er besteht aus festem Polystyrol und setzt sich aus einer Grundplatte, einer hochsaugfähigen Schwammeinlage ohne fungizide Behandlung und einem Deckel mit drehbarer Regulierscheibe zusammen. Mit der Drehscheibe lässt sich die Größe der Verdunstungsöffnungen stufenlos in den Positionen 1 bis 5 verändern oder die Verdunstung in Position 0 vollständig verschließen.

Der Verdunster wird mit dem Boden nach oben über den Brutraum eingesetzt. Zwischen dem Verdunster und den Oberleisten der Rähmchen empfehlen wir einen Abstand von etwa 2–3 cm einzuhalten. Da die Säuredämpfe schwerer als Luft sind, sinken sie aus den Öffnungen nach unten in den Brutraum.

Hauptvorteile für den Imker

Wirksame Wirkung: Die Säuredämpfe dringen auch zur verdeckelten Brut vor. Der höchste Milbenfall tritt in der Regel bereits am zweiten bis dritten Tag nach Behandlungsbeginn auf.

Einfache Bedienung: Das Befüllen, Verschließen und Einstellen des Verdunsters ist einfach und auch für weniger erfahrene Imker problemlos durchführbar. Der Deckel ist mit praktischen Griffen an den Ecken ausgestattet, die ein sicheres Öffnen erleichtern.

Wiederverwendbar: Der Verdunster ist für mehrere Saisons ausgelegt. Bei ordnungsgemäßer Pflege kann auch die innere Schwammeinlage wiederholt verwendet werden. Nach der Anwendung genügt es, das Gerät mit lauwarmem Wasser von Wachs- und Propolisresten abzuwaschen.

Anpassung an die Bedingungen im Bienenstock: Die Regulierung der Verdunstungsöffnungen ermöglicht es, auf das aktuelle Wetter, die Volksstärke und den Beutentyp zu reagieren, beispielsweise Langstroth, Dadant oder kleinere Begattungskästchen. Bei Bedarf kann die Verdunstung schnell reduziert oder vollständig gestoppt werden.

Gebrauchsanweisung und Dosierung

Führen Sie die Behandlung erst nach dem Schleudern des für den Verzehr bestimmten Honigs durch, damit dieser nicht beeinträchtigt wird. Nehmen Sie vor dem Befüllen den Deckel ab, legen Sie das Grundteil auf eine ebene Fläche und gießen Sie vorsichtig 130 ml 65–70%ige Ameisensäure auf die ausgedrückte Schwammeinlage. Setzen Sie anschließend den Deckel wieder auf und sichern Sie ihn sorgfältig an allen Ecken. Beim Transport zum Bienenstand stellen Sie die Drehscheibe stets auf Position 0, also geschlossen. Erst am Bienenstock wählen Sie die entsprechende Position je nach Tagestemperatur und setzen den Verdunster mit den Öffnungen nach unten ein.

Die erste Hauptbehandlung wird üblicherweise im Juli durchgeführt und dauert 7 Tage. Die zweite Nachbehandlung im September verbleibt 14 Tage im Bienenstock. Vor Behandlungsbeginn können die Bienen mit einer kleinen Menge Zuckerlösung gereizt werden, gegebenenfalls kann vor der zweiten Behandlung direkt die Wintereinfütterung erfolgen. Während der eigentlichen Verdunstung dürfen die Bienen jedoch nicht gefüttert werden. Das Flugloch muss vollständig geöffnet bleiben, und der Futtergeruch könnte Räuberei auslösen.

Sicherheits- und Betriebshinweise

Tragen Sie beim Umgang mit Säure stets Schutzbrille, Handschuhe und geeignete Arbeitskleidung. Führen Sie die Behandlung nicht bei Außentemperaturen über 30 °C durch und nicht zu Zeiten, in denen heftige Gewitter erwartet werden. Zu hohe Temperaturen oder stoßweise starke Dampfkonzentrationen können die Brut, junge Bienen und in Ausnahmefällen auch die Königin schädigen.

Für eine korrekte Dampfströmung lassen Sie das Flugloch vollständig geöffnet. Wenn Sie einen Gitterboden verwenden, sollte die Bodeneinlage während der Behandlung eingeschoben sein, da ein offener Boden die Wirksamkeit um bis zu 20 % verringern kann. Nach Beendigung der Anwendung waschen Sie die Kunststoffteile mit Wasser ab, dessen Temperatur 40 °C nicht überschreiten sollte. Höhere Temperaturen könnten eine Verformung des Materials verursachen.

Einstellungstabelle der Drehscheibe

Phase Maximale Tagestemperatur Scheibenposition für Langstroth-Beuten Scheibenposition für Dadant-Beuten
1. (Juli – 7 Tage) 15–20 °C Position 3 Position 4
1. (Juli – 7 Tage) 20–25 °C Position 2 Position 3
1. (Juli – 7 Tage) 25–30 °C Position 1 die ersten 2 Tage, danach Position 3 Position 2 die ersten 2 Tage, danach Position 4
2. (September – 14 Tage) 15–20 °C Position 4 Position 5
2. (September – 14 Tage) 20–25 °C Position 3 Position 4

Technische Parameter des Produkts

Abmessungen des Geräts 26,90 × 25,20 × 1,50 cm (Verpackung 253 × 253 × 17 mm)
Gewicht des leeren Verdunsters 160 g
Material Hartpolystyrol, abwaschbar mit Wasser bis 40 °C
Empfohlene Säurekonzentration 65–70 %
Volumen pro Befüllung 130 ml
Pflege und Lebensdauer abwaschbare Ausführung für wiederholte Verwendung über mehrere Saisons