APIFUM 23 – Begasungsgerät zur Varroase-Behandlung
APIFUM 23 – Gerät zur Anwendung von Arzneimitteln gegen Varroa für die Verwendung von Streifen und Tabletten. Einfaches Gerät zur Anwendung von Arzneimitteln auf Verbrennungsbasis in Bienenvölkern (Begasung der Bienen). Wir haben für Sie ein neues Modell des Fumigators vorbereitet.
APIFUM 23 – professioneller Rauchapparat zur wirksamen Behandlung von Bienenvölkern gegen Varroose
Die durch die Varroamilbe verursachte Varroose gehört zu den wichtigsten Problemen, die ein Imker im Laufe des Jahres bewältigen muss. Eine rechtzeitige, korrekt durchgeführte und gleichmäßige Behandlung der Bienenvölker ist gemäß den veterinärmedizinischen Empfehlungen der Staatlichen Veterinärverwaltung entscheidend für eine gute Überwinterung der Bienen. Der APIFUM 23 ist ein modernes und zuverlässiges Gerät zur Vernebelung (Fumigation), das dabei hilft, den Wirkstoff gleichmäßig im Beuteninnenraum zu verteilen. Dank der durchdachten Konstruktion spart er Zeit am Bienenstand, benötigt weder Kompressor noch aufwendige Vorbereitung und ermöglicht ein komfortables Arbeiten unter Berücksichtigung einer sicheren Behandlung der Bienenvölker.

Vorteile für die Praxis am Bienenstand
Das verbesserte Modell APIFUM 23 basiert auf den Anforderungen der alltäglichen Imkereipraxis. Das Gerät wird in der Tschechischen Republik entwickelt, montiert und getestet, was eine hohe Qualitätskontrolle, präzise Verarbeitung und lange Lebensdauer gewährleistet. Im Vergleich zu vielen günstigen Importalternativen bietet es eine stabile Leistung und eine praxisgerechte Lösung für den regelmäßigen Einsatz am Bienenstand. Die innovative Konstruktion mit drehbarem Röhrchen ermöglicht die Verwendung sowohl klassischer Räucherstreifen aus Papier mit aufgetragenem Tierarzneimittel als auch von Räuchertabletten. Die vereinfachte Ausführung erleichtert zugleich die Reinigung und regelmäßige Wartung nach dem Gebrauch.
Im Lieferumfang enthalten ist ein praktisches Aufsatz-Set, mit dem der Rauchapparat leicht an verschiedene Beutentypen angepasst werden kann. Der APIFUM 23 kann über runde Fluglochöffnungen gängiger Durchmesser, über das Flugloch sowie bei modernen Beuten vom Typ Lysoń oder Flugo eingesetzt werden, für die ein spezieller rechteckiger Aufsatz vorgesehen ist. Die integrierte Turbine bläst den Rauch mit dem Wirkstoff unter Druck in den Beuteninnenraum und fördert so eine gleichmäßige Verteilung des Arzneimittels zwischen den Bienen – auch in Bereichen der Beute, die beim gewöhnlichen selbstständigen Glimmen schwerer erreicht werden.
Schnelle Bedienung ohne Kompressor und Kabel
Die Arbeit mit dem Rauchapparat APIFUM 23 ist einfach, schnell und körperlich wenig anstrengend. Das Gerät wird ausschließlich mit einer handelsüblichen Monozelle vom Typ D/R20 betrieben, sodass weder schwere Akkumulatoren mitgeführt noch Verlängerungskabel verwendet werden müssen. Das Funktionsprinzip basiert auf dem erzwungenen Ansaugen und Einblasen von Rauch in die Beute. In die Öffnung des Aluminiumrohrs wird ein Papierstreifen oder eine Tablette mit dem Arzneimittel gemäß der Gebrauchsanweisung des Präparateherstellers eingelegt. Nach dem Anzünden glimmt das Medium, und die leistungsstarke Turbine verteilt den Rauch gleichmäßig in der Beute. Ein Bienenvolk kann auf diese Weise in etwa 1 bis 2 Minuten behandelt werden.

Anwendung Schritt für Schritt
Für eine bestmögliche Wirkung der Vernebelung und eine lange Lebensdauer des Geräts befolgen Sie bitte die empfohlene Vorgehensweise. Vor Beginn der Behandlung dichten Sie die Beute sorgfältig ab und lassen Sie nur die Öffnung offen, durch die Sie die Vernebelung durchführen. Befolgen Sie stets auch die Gebrauchsanweisung des verwendeten Tierarzneimittels und die aktuellen veterinärmedizinischen Anweisungen.
- Legen Sie die beiliegende Batterie in den Rauchapparat ein.
- Überprüfen Sie durch kurzes Drücken des Schalters den Lauf des Ventilators und schalten Sie das Gerät anschließend wieder aus.
- Wählen Sie je nach gewählter Zugangsöffnung zur Beute den passenden Aufsatz und setzen Sie ihn auf den Rauchapparat.
- Verschließen Sie alle übrigen Öffnungen der Beute einschließlich des Fluglochs, sofern Sie dieses nicht gerade zur Vernebelung verwenden.
- Führen Sie den Rauchapparat mit dem Aufsatz in die vorbereitete Öffnung der Beute ein. Die grundlegende Arbeitsposition ist waagerecht; bei Bedarf kann das Gerät auch senkrecht mit dem Aluminiumrohr nach oben gerichtet verwendet werden.
- Legen Sie den Papierstreifen mit dem Arzneimittel bzw. die Räuchertablette in das Aluminiumrohr ein. Belassen Sie das Medium nur am Ende des Rohrs.
- Zünden Sie den Streifen oder die Tablette an. Schieben Sie das brennende Medium niemals tiefer in das Gerät hinein – die Turbine saugt den Rauch selbstständig an. So schützen Sie den Motor und die inneren Bauteile vor Überhitzung.
- Schalten Sie den Rauchapparat ein.
- Nach etwa 1–2 Minuten ist das Medium verbrannt und der Rauch mit dem Arzneimittel hat sich im Beuteninnenraum verteilt.
- Entnehmen Sie den Rauchapparat vorsichtig und verschließen Sie sofort auch die zur Anwendung genutzte Öffnung sicher.
- Lassen Sie das Arzneimittel etwa 30 Minuten einwirken, sofern der Hersteller des jeweiligen Präparats keine andere Vorgehensweise angibt.
- Klopfen Sie die Rückstände des verbrannten Mediums aus dem Rauchapparat und lassen Sie das Gerät kurz trocknen, da der verbrannte Streifen oder die Tablette leicht feucht sein können.
- Wiederholen Sie den gleichen Vorgang bei den weiteren Beuten am Bienenstand.
- Nach Ende der Behandlungssaison entnehmen Sie die Batterie aus dem Gerät, um ein Auslaufen zu verhindern, und reinigen Sie den Rauchapparat gründlich.
Reinigung und Wartung des Rauchapparats
Damit der Rauchapparat zuverlässig und dauerhaft funktioniert, muss er regelmäßig von Ablagerungen und Teer befreit werden, die beim Verbrennungsvorgang entstehen. Verwenden Sie zur üblichen Reinigung einen schmalen, längeren Pinsel, der in warmes Wasser mit handelsüblichem Spülmittel getaucht wurde. Reinigen Sie über das für die Verbrennung vorgesehene Rohr vorsichtig das innere Sieb. Spülen Sie das Gerät niemals unter fließendem Wasser ab, da dies den Motorteil und die Elektronik beschädigen könnte.
Für eine gründlichere Reinigung nach der Saison lässt sich der Rauchapparat einfach öffnen. Nehmen Sie den Applikationsaufsatz ab und lösen Sie den Klebestreifen zwischen dem Aluminiumteil und dem Motorgehäuse. Trennen Sie beide Teile vorsichtig voneinander, reinigen Sie den Innenraum und drücken Sie die Teile nach dem Trocknen wieder zusammen. Überkleben Sie die Verbindungsstelle anschließend mit einem neuen Klebestreifen.
Wichtige Sicherheitshinweise
Der APIFUM 23 ist nicht zum Verbrennen von Schwefellunten oder Schwefeltabletten bestimmt. Schwefel erzeugt beim Verbrennen sehr hohe Temperaturen und aggressive Verbrennungsprodukte, die den Innenraum des Geräts sowie die Turbine dauerhaft beschädigen können. Ebenso kann es zu Schäden kommen, wenn das Arzneimittel zu tief im Inneren des Rauchapparats verbrennt. Belassen Sie den angezündeten Streifen oder die Tablette daher stets nur am Ende des Aluminiumrohrs und drücken Sie sie nicht bis zum Schutzsieb hinein.
Übersicht der technischen Parameter
| Modellbezeichnung | APIFUM 23 |
| Verwendungszweck | Anwendung eines veterinärmedizinischen Arzneimittels durch Vernebelung (Fumigation) von Bienenvölkern |
| Unterstützte Medien | Räucherstreifen aus Papier und Räuchertabletten |
| Stromversorgung | 1× Monozelle Typ D / R20, Batterie im Lieferumfang enthalten |
| Konstruktionsmaterial | Aluminium und verbesserte hitzebeständige Polymere |
| Herstellung und Montage | Tschechische Republik, Prüfung jedes einzelnen Stücks |
| Kompatibilität mit Beuten | Universell einsetzbar für runde Fluglochöffnungen, Fluglöcher sowie Beuten vom Typ Lysoń und Flugo |
| Durchschnittliche Anwendungsdauer | Etwa 1–2 Minuten pro Bienenvolk |
| Anwendungsbeschränkung | Nicht für Schwefellunten oder Schwefeltabletten verwenden |
































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