Apiguard 10 x 50 g
APIGUARD Gel (25% Thymol) zur Anwendung im Bienenstock. 10 Stück Verdunstungsschalen in der Packung für 5 Bienenvölker.
Apiguard: natürliche und wirksame Behandlung von Bienenvölkern gegen Varroamilbe und Kalkbrut
Jeder Imker weiß, dass gesunde Bienen die Grundlage eines starken Bienenvolkes, einer guten Überwinterung und reicher Trachterträge sind. Apiguard ist ein praktisches Tierarzneimittel auf Basis von natürlichem Thymol, das eine schonende und zugleich wirksame Lösung zur Behandlung von Bienenvölkern bietet. Es hilft, gefährliche Parasiten einzudämmen, und unterstützt ein sauberes Stockklima ohne den Einsatz synthetischer Pyrethroide. Bei Einhaltung der Gebrauchsanweisung hinterlässt es keine unerwünschten Rückstände in Honig oder Wachs.

Was ist Apiguard und wie wirkt es?
Apiguard ist ein patentiertes Gel mit langsamer Freisetzung des Wirkstoffs – Thymol. Thymol ist ein natürlicher Stoff, der in den ätherischen Ölen bestimmter Pflanzen enthalten ist, beispielsweise im Thymian, und in geringen Mengen auch natürlicherweise im Honig vorkommt. Dank der Gelkonsistenz wird der Wirkstoff nicht schlagartig, sondern allmählich freigesetzt, sodass der normale Ablauf im Bienenvolk weniger gestört wird.
Nach dem Öffnen der Schale beginnt das Thymol aus dem Gel zu verdunsten. Gleichzeitig reagieren die Bienen auf das Gel als Fremdmaterial im Stock und versuchen, es zu entfernen. Bei Kontakt haftet Apiguard an den feinen Härchen der Arbeitsbienen, die es anschließend zwischen den Rähmchen und im gesamten Stockraum verteilen. Die Wirkung setzt sich somit auch dann fort, wenn in der Schale augenscheinlich kein Gel mehr vorhanden ist.
Die wichtigsten Vorteile für Imker: Warum Apiguard wählen?
1. Breites Wirkungsspektrum: Apiguard wirkt gegen die Milbe Varroa destructor, also die Varroamilbe, gegen die Tracheenmilbe (Acarapis woodi) und hilft auch beim Auftreten des Pilzes Ascosphaera apis, der die Kalkbrut der Bienenbrut verursacht.
2. Wirksamkeit auch bei Pyrethroid-Resistenz: Das Präparat eignet sich auch dort, wo bei der Varroamilbe eine verminderte Empfindlichkeit oder Resistenz gegenüber gängigen Pyrethroiden aufgetreten ist.
3. Schonend für den Stock und Bienenprodukte: Bei sachgemäßer Anwendung ist Apiguard sicher für Bienen, Brut und Wabenbau. Die Wartezeit beträgt 0 Tage, sodass kein Risiko von Rückständen in Honig oder Wachs besteht.
4. Einfache Anwendung: Das Schalensystem ist schnell, sauber und erfordert weder aufwendige Vorbereitung noch spezielle Ausrüstung.

Gebrauchsanweisung und geeignete Bedingungen
Die Behandlung sollte am besten im Sommer nach der letzten Honigernte, also nach Ende der Haupttracht, begonnen werden. Ideal ist ein Zeitraum, in dem die durchschnittliche Tagestemperatur über 15 °C liegt. Bei wärmerem Wetter sind die Bienen aktiver und verteilen das Gel besser im Stock. Wenden Sie Apiguard am besten abends oder nach Sonnenuntergang an, damit sich das Bienenvolk bei sinkender Temperatur allmählich an die Thymoldämpfe gewöhnt.
Anwendung Schritt für Schritt:
1. Legen Sie die geöffnete Schale mit der offenen Seite nach oben direkt auf die Oberträger der Bruträhmchen. Entfernen Sie die Aluminiumabdeckung nicht vollständig, da an ihr noch Gelreste haften können. Überprüfen Sie, ob die Arbeitsbienen guten Zugang zur Schale haben; schaffen Sie bei Bedarf Platz, beispielsweise durch Aufsetzen einer Leerzarge oder eines Futtergeschirrs.
2. Kontrollieren Sie das Bienenvolk nach 10 Tagen. Ist die Schale leer, ersetzen Sie sie sofort durch eine neue. Befindet sich noch Gel darin, belassen Sie sie bis zum 14. Tag im Stock und setzen erst dann die zweite Schale ein.
3. Lassen Sie die zweite Schale weitere 2 bis 4 Wochen einwirken. Die gesamte Behandlungsdauer beträgt somit in der Regel 4 bis 6 Wochen.
Hinweis: Bei schwächeren Bienenvölkern empfiehlt es sich, die Dosis auf 25 g Gel zu reduzieren, damit die Bienen nicht unnötig durch die Intensität der Dämpfe belastet werden. Bei Anwendung bei höheren Temperaturen über 25 °C verwenden Sie ebenfalls eine geringere Dosis und lassen Sie den Gitterboden des Stocks geschlossen, damit die schwereren Thymoldämpfe nicht zu schnell entweichen.

Praktische Tipps und häufig gestellte Fragen
Verhalten der Bienen nach der Anwendung: Nach dem Einsetzen des Präparats kann das Bienenvolk kurzfristig unruhiger sein. Die Bienen können sich beispielsweise vorlagern oder Trauben vor dem Flugloch bilden. Dies ist eine normale, leichte und vorübergehende Reaktion auf den intensiven Thymolgeruch. Der charakteristische Geruch kann während der Behandlung auch in der Umgebung des Stocks wahrnehmbar sein.
Kombination mit der Einfütterung: Wenn Sie das Bienenvolk einfüttern möchten, setzen Sie Apiguard einige Tage vorher ein, damit der Wirkstoff Zeit hat, seine Wirkung zu entfalten, bevor die intensive Futteraufnahme beginnt.
Anwendung bei mehreren Bruträumen: Apiguard kann auch bei Bienenvölkern eingesetzt werden, die auf anderthalb oder zwei Bruträumen geführt werden. Bei größerem Stockvolumen kann die Wirksamkeit etwas geringer ausfallen. Platzieren Sie die Schale in diesem Fall auf den Rähmchen im unteren Brutraum.
Wann Apiguard nicht anwenden: Wenden Sie das Präparat nicht während der Honigtracht und nicht zu Zeiten an, in denen Honigräume für Speisehonig auf dem Stock sind, um eine Beeinträchtigung des natürlichen Aromas und Geschmacks des Honigs zu vermeiden. Führen Sie die Behandlung auch nicht bei längerfristigen Temperaturen unter 15 °C durch, da das Gel dann zu langsam verdunstet.

Tabelle der wichtigsten Produktparameter
| Wirkstoff | Thymol, natürlicher Stoff pflanzlichen Ursprungs |
| Anwendungsgebiet | Varroamilbe, Tracheenmilbe, Kalkbrut |
| Wartezeit | 0 Tage, bei Einhaltung der Gebrauchsanweisung sicher für Honig und Wachs |
| Ideale Anwendungstemperatur | > 15 °C, Anwendung vorzugsweise in den Abendstunden |
| Gesamte Behandlungsdauer | 4 bis 6 Wochen, zwei aufeinanderfolgende Schalenanwendungen |
| Lagerbedingungen | Bis 30 °C, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen |























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