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Die Bewohner eines Bienenstocks bestehen immer aus einer Königin, Brut, Drohnen und Arbeitsbienen. Dabei gibt es im Stock stets nur eine einzige Königin. Diese ist deutlich größer als die übrigen Bewohner des Volkes und erreicht eine Körperlänge von bis zu 25 mm. Beim Einsatz ihres Stachels stirbt die Königin nicht, da dieser keine Widerhaken besitzt, welche mit einem Herausziehen aus dem Gegner Probleme bereiten könnten. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 3 bis 5 Jahre, während derer sie ununterbrochen von den Arbeitsbienen betreut und mit Gelée Royale gefüttert wird.

Die Bewohner eines Bienenstocks bestehen immer aus einer Königin, Brut, Drohnen und Arbeitsbienen. Die Königin gibt es nur einmal im Bienenvolk, und sie ist merklich größer als alle anderen Bienen im Stock, denn ihre Körpergröße beträgt bis zu 25 mm. Ihr Stachel besitzt keine Widerhaken, was bedeutet, dass die Königin nach dem Stich nicht stirbt. Ihre Lebensspanne liegt bei etwa 3 bis 5 Jahren, und während dieser Zeit wird sie permanent von den Arbeitsbienen versorgt, welche sie mit Gelee Royale füttern. Hauptsächlich legt die Königin Eier, deren Zahl bis zu 2000 Stück täglich erreichen kann. Weitere Bewohner des Stockes sind die Drohnen, die einzig männlichen Bienen. Sie sind ungefähr 20 bis 25 mm groß und wiegen ähnlich wie die Königin etwa 200 mg. Ihre durchschnittliche Lebensdauer bewegt sich zwischen 20 bis 50 Tagen; Drohnen besitzen keinen Stachel. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Begattung – nach Beendigung dieser Aufgabe (gewöhnlich im Zeitraum nach der Sommersonnenwende) werden sie aus dem Stock vertrieben und sterben bald darauf. Die größte Gruppe im Bienenvolk stellen die Arbeiterinnen dar. Diese sind mit etwa 12 bis 14 mm deutlich kleiner (ca. 100 mg), ihre Fortpflanzungsorgane sind nicht ausgeprägt, was bedeutet, dass sie sich nicht mit Drohnen paaren können. Der Stachel der Arbeiterinnen verfügt über Widerhaken, weshalb er beim Stich in der Haut des Opfers stecken bleibt und herausgerissen wird – dies führt anschließend unweigerlich zum Tod der Biene.

Entwicklungsstadien der Biene

Die Honigbiene durchläuft im Verlauf ihres Lebens mehrere Entwicklungsstadien, die eine sogenannte vollständige Metamorphose bilden. Aus den abgelegten Eiern schlüpfen zunächst Larven, aus denen sich anschließend die Nymphen entwickeln. Im nächsten Schritt verwandelt sich die Nymphe schließlich in die Puppe, aus der wiederum die erwachsene Biene hervorgeht, wie wir sie kennen. Junge Arbeiterinnen bis zum 21. Tag nennt man Stockbienen („Jungbienen“), welche alle Arbeiten innerhalb des Bienenstocks erledigen. Für Tätigkeiten jenseits des Stocks sind die sogenannten Sammelbienen („Flugbienen“) zuständig, welche durchschnittlich zehnmal täglich ausfliegen, um Nektar zu sammeln. Sie fliegen außerdem etwa 4 bis 6-mal täglich aus, um Pollen einzutragen. Bereits kurz nach der Geburt säubern Arbeiterinnen drei Tage lang Zellen des Stocks, danach übernehmen sie die Fütterung anderer Larven. Ab dem fünften Tag kümmern sich die jungen Bienen als Ammenbienen um die Königin. Ab dem zwölften Tag übernehmen sie als Baubienen weitere Aufgaben wie die Produktion von Wachs und den Ausbau der Waben. Eine Woche später bewachen sie als Wächterinnen das Flugloch, und ab dem 21. Lebenstag sind sie schließlich als Sammelbienen außerhalb des Stocks unterwegs. Sammelbienen tragen Nektar, Honigtau, Blütenpollen, Wasser und Propolis ein. Jede Biene erfüllt konsequent ihre festgelegte Rolle und stirbt danach. Ebenfalls tritt der Tod beim Einsatz ihres Stachels ein, da ihn die Arbeiterinnen aufgrund der Widerhaken nicht mehr herausziehen können und dadurch auch die Giftblase herausgerissen wird. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Arbeiterin liegt bei etwa 30 bis 40 Tagen, kann unter günstigen Umständen jedoch auch mehrere Monate betragen.

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