Warum Drohnenbrut ausschneiden? In der Imkerei zählt die Varroamilbe (Varroa destructor) zu den größten Risiken für die Gesundheit eines Bienenvolkes. Bereits eine einzige Milbe kann innerhalb einer Saison die Zahl ihrer Nachkommen auf mehrere Hundert erhöhen. Das Ausschneiden der Drohnenbrut gehört zu den wichtigsten biotechnischen Maßnahmen, die die Ausbreitung dieses Parasiten im Volk deutlich begrenzen. Wie funktioniert das Ausschneiden der Drohnenbrut? Die Varroamilbe vermehrt sich bevorzugt in Zellen mit Drohnenbrut, weil dort besonders günstige Bedingungen für ihre Entwicklung herrschen. Durch das regelmäßige Entfernen der Drohnenrahmen greifen wir gezielt in den Fortpflanzungszyklus der Milbe ein und reduzieren ihre Gesamtpopulation spürbar.
Warum Drohnenbrut ausschneiden?
In der Imkerei zählt die Varroamilbe (Varroa destructor) zu den größten Risiken für die Gesundheit eines Bienenvolkes. Bereits eine einzige Milbe kann innerhalb einer Saison die Zahl ihrer Nachkommen auf mehrere Hundert erhöhen. Das Ausschneiden der Drohnenbrut gehört zu den wichtigsten biotechnischen Maßnahmen, die die Ausbreitung dieses Parasiten im Volk deutlich begrenzen.
Wie funktioniert das Ausschneiden der Drohnenbrut?
Die Varroamilbe vermehrt sich bevorzugt in Zellen mit Drohnenbrut, weil dort besonders günstige Bedingungen für ihre Entwicklung herrschen. Durch das regelmäßige Entfernen der Drohnenrahmen greifen wir gezielt in den Fortpflanzungszyklus der Milbe ein und reduzieren ihre Gesamtpopulation spürbar.
Richtige Platzierung des Baurahmens
Für eine wirksame Varroaprophylaxe werden sogenannte Baurahmen in unmittelbarer Nähe des Brutnestes eingehängt. Imkert man mit zwei Zargen, empfiehlt es sich, in jeder Zarge einen Baurahmen auf der jeweils gegenüberliegenden Seite des Brutraums zu platzieren – idealerweise als dritten Rahmen von der Zargenwand aus. Diese Anordnung erleichtert den Bienen den Ausbau von Drohnenwaben und hilft zugleich, die Bautätigkeit und den Brutfortschritt gut zu kontrollieren.
Intervall für das Ausschneiden
Bewährt hat sich ein Ausschneide-Rhythmus von ein bis zwei Wochen. So ist gewährleistet, dass die meisten Zellen verdeckelte Drohnenbrut enthalten – zusammen mit Varroamilben, die sich dort vermehren würden. Durch das Entfernen der verdeckelten Drohnenbrut wird ihre weitere Vermehrung wirksam unterbrochen.
Erfahrungen aus dem Ausland sprechen eine klare Sprache
Deutsche Imker untersuchten die Wirkung dieser Maßnahme an einem Versuchsbienenstand. Von Mai bis Juni schnitten sie die Drohnenbrut in den Baurahmen regelmäßig aus – insgesamt zehnmal. Die Ergebnisse waren eindeutig: Die Varroabelastung lag im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne Ausschneiden um bis zu 85 % niedriger.
Ein wichtiges Ergebnis dieser Versuche war zudem, dass das regelmäßige Entfernen der Drohnenbrut den Honigertrag des Volkes nicht negativ beeinflusste. Als vorbeugende Maßnahme ist diese Methode damit sicher und für Imkerinnen und Imker eindeutig vorteilhaft.
Empfehlung für eine übersichtliche Arbeit mit Baurahmen
Damit stets klar ist, welche Rahmen als Baurahmen genutzt werden, ist eine deutliche Kennzeichnung sinnvoll – zum Beispiel durch einen farbigen Anstrich oder eine andere gut sichtbare Markierung. So behält man den Ausbau- und Ausschneidezyklus besser im Blick und kann die Arbeiten am Bienenstand effizient planen.
Vorbeugung zahlt sich langfristig aus
Das Ausschneiden der Drohnenbrut gehört zu den einfachen und zugleich sehr wirksamen Maßnahmen zur Vorbeugung gegen die Varroamilbe. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass regelmäßiges Entfernen von Drohnenbrut die Gesundheit der Völker deutlich stärkt – ohne negative Auswirkungen auf den Honigertrag. Gesündere Bienen bedeuten langfristig auch weniger Aufwand und Sorgen für jede Imkerei.



























































































































































