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Die Bildung von Ablegern gehört zu den grundlegenden zootechnischen Maßnahmen in der Imkerpraxis. Ihr Ziel ist nicht nur die Vermehrung des eigenen Bienenbestandes, sondern auch die Begrenzung des Auftretens unerwünschter Parasiten – insbesondere der Milbe Varroa destructor, die die Varroose verursacht. Die geeignetste Zeit für die Ablegerbildung liegt zwischen Mai und Juli, wenn die Natur den Bienen reichlich Pollen und Nektar bietet. Was ist ein Ableger und warum sollte man ihn bilden? Ein Ableger ist ein kleiner Teil eines Ausgangsvolkes und umfasst mehrere Waben mit Bienen, Brut, Vorräten sowie gegebenenfalls der Königin oder Ansätzen von Weiselzellen, aus denen sich die Bienen selbst eine neue Königin nachziehen. Durch die Ablegerbildung fördern wir außerdem die natürliche Erneuerung des Wabenwerks und senken den Varroa-Befall, weil der Brutzyklus der Milben durch die Brutunterbrechung gestört wird.

Die Bildung von Ablegern gehört zu den grundlegenden zootechnischen Maßnahmen in der Imkerpraxis. Ihr Ziel ist nicht nur die Vermehrung des eigenen Bienenbestandes, sondern auch die Begrenzung des Auftretens unerwünschter Parasiten – insbesondere der Milbe Varroa destructor, die die Varroose verursacht. Die geeignetste Zeit für die Ablegerbildung liegt zwischen Mai und Juli, wenn die Natur den Bienen reichlich Pollen und Nektar bietet.

Was ist ein Ableger und warum sollte man ihn bilden?

Ein Ableger ist ein kleiner Teil eines Ausgangsvolkes und umfasst mehrere Waben mit Bienen, Brut, Vorräten sowie gegebenenfalls die Königin oder Ansätze von Weiselzellen, aus denen sich die Bienen selbst eine neue Königin nachziehen. Durch die Ablegerbildung fördern wir außerdem die natürliche Erneuerung des Wabenwerks und senken den Varroa-Befall, weil der Brutzyklus der Milben durch eine Brutunterbrechung gestört wird.

Schritt für Schritt: Die einfachste Ablegerbildung für jede Imkerin und jeden Imker

  1. Auswahl der richtigen Waben:
    Aus dem Hauptvolk (Muttervolk) entnehmen wir ein bis zwei gute Brutwaben mit allen Entwicklungsstadien – idealerweise mit Eiern und jungen Larven. Die Waben müssen dicht mit Bienen besetzt sein.
     
  2. Umhängen der Waben in die neue Beute:
    Diese Waben hängen wir in eine vorbereitete neue Beute. Dazwischen geben wir sogenannte Deckwaben: Eine Wabe sollte Trinkwasser enthalten, die zweite ausreichend Vorräte an Pollen und Honig.
     
  3. Aufstellen des Ablegers: Liegen alter und neuer Standplatz nahe beieinander (unter 5 km), stellen wir den Ableger für ein bis zwei Tage in einen kühlen, dunklen Raum, um die Rückkehr der Flugbienen in das ursprüngliche Volk zu minimieren. Ist der neue Standplatz mindestens 5 km entfernt, ist dieser Schritt nicht zwingend erforderlich.
     
  4. Für ausreichende Belüftung sorgen:Gleichzeitig muss eine gute Belüftung der Beute sichergestellt werden – am besten mit einem Bodengitter (vollflächig vergitterter Boden), das Überhitzung verhindert und genügend Luftzufuhr gewährleistet.
     
  5. Den Ableger an den Stand bringen: Nach zwei Tagen „Isolation“ ist es ideal, den Ableger früh morgens an den Standplatz zu stellen, weil die Bienen den neuen Standort dann leichter annehmen.
     
  6. Kontrolle und Anpassung der Weiselzellen: Ein weiselloses Volk beginnt sofort aus Selbsterhaltungstrieb, auf Brut unterschiedlichen Alters Nachschaffungszellen anzulegen. Das Risiko besteht darin, dass – wenn die Weiselzelle auf älteren Larven angelegt wurde – die schlüpfende Königin weniger hochwertig sein und eine schlechtere Legeleistung zeigen kann.

    Dem beugen wir mit einer wichtigen Kontrolle vor: Etwa vier Tage nach der Ablegerbildung entfernen wir alle bereits verdeckelten Weiselzellen. Wir lassen nur die offenen stehen, die aus jüngeren Larven angelegt wurden und dadurch qualitativ bessere zukünftige Königinnen hervorbringen.
     

  7. Ungestörte Entwicklung der neuen Königin: In den folgenden zwei Wochen lassen wir den Ableger möglichst in Ruhe, damit sich die neue Königin entwickeln kann. In dieser Zeit ist es sinnvoll, das Volk mit zusätzlicher Fütterung zu unterstützen – zum Beispiel mit Futterteig wie Apifonda.
     
  8. Hochzeits- und Begattungsflug der jungen Königin: Am ersten geeigneten warmen Tag fliegt die junge Königin zu ihrem Hochzeits- bzw. Begattungsflug aus. Etwa eine Woche nach der Rückkehr beginnt sie mit der Eiablage und startet damit den neuen Lebenszyklus im Ableger.
     
  9. Erweiterung des Ablegers: Mit zunehmender Bienenmasse erweitern wir den Raum schrittweise durch das Zugeben von ausgebauten Waben und Mittelwänden. Bei richtiger Vorgehensweise erhalten wir bis zum Beginn des Spätsommers ein starkes, voll funktionsfähiges Volk, das bereit für die Einwinterung ist.

Fazit und Empfehlung

Diese einfache Methode der Ablegerbildung ist auch für Anfängerinnen und Anfänger mit wenig Erfahrung gut machbar. Wenn Sie die beschriebenen Schritte einhalten, fördern Sie ein gesundes Wachstum Ihrer Völker, die natürliche Erneuerung des Wabenbaus und zugleich einen wirksamen Schutz vor der Varroose. Arbeiten Sie stets im Einklang mit der Natur – und freuen Sie sich über gesunde, starke Bienenvölker.

Quelle: Beeinfo – Jiří Sláma. Fragen aus der Imkerpraxis

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