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Vorbereitung vor dem Transport und das Einlogieren der Ableger. Ableger sollten in geschlossenen Transportkisten mit Lüftungsöffnungen transportiert werden. Wichtig ist, die Ableger möglichst abends an den Standort zu bringen, damit der Stress für die Bienen minimiert wird und sie sich am Morgen gut in der neuen Umgebung orientieren können. Einstellung von Flugloch und Belüftung nach dem Umsetzen der Ableger. Nach dem Einsetzen des Ablegers in die vorbereitete Zarge ist es entscheidend, die Frage der Öffnung des Fluglochs bzw. des Oberlochs gut zu lösen. Die meisten Imker empfehlen, mit geschlossenem Flugloch und geöffnetem Oberloch zu beginnen, das nur auf die Breite einer Biene eingeengt ist, um das Risiko von Räuberei durch stärkere Völker aus der Umgebung zu vermeiden. Einige Imker verwenden einen Gitterboden für eine bessere Ventilation. Die Erfahrungen unterscheiden sich: Manche Imker empfehlen, die Windel/Einlage unter dem Gitter ganzjährig eingeschoben zu lassen, andere lassen sie hingegen offen.

Vorbereitung vor dem Transport und das Einlogieren der Ableger

Ableger sollten in geschlossenen Transportkisten mit Lüftungsöffnungen transportiert werden. Wichtig ist, die Ableger möglichst abends an den Standort zu bringen, damit der Stress für die Bienen minimiert wird und sie sich am Morgen gut in der neuen Umgebung orientieren können.

Einstellung von Flugloch und Belüftung nach dem Umsetzen der Ableger

Nach dem Einsetzen des Ablegers in die vorbereitete Zarge ist es entscheidend, die Frage der Öffnung des Fluglochs bzw. des Oberlochs gut zu lösen. Die meisten Imker empfehlen, mit geschlossenem Flugloch und geöffnetem Oberloch zu beginnen, das nur auf die Breite einer Biene eingeengt ist, um das Risiko von Räuberei durch stärkere Völker aus der Umgebung zu vermeiden.

Einige Imker verwenden einen Gitterboden für eine bessere Ventilation. Die Erfahrungen unterscheiden sich: Manche Imker empfehlen, die Windel/Einlage unter dem Gitter ganzjährig eingeschoben zu lassen, andere lassen sie hingegen offen. Bei heißem Wetter kann ein offenes Gitter das Bilden eines „Bienenbarts“ vor dem Stock verhindern. Gleichzeitig muss man übermäßige Zugluft vermeiden, da kleine Ableger die Brutnesttemperatur nur schlecht halten.

Wie man Ableger richtig füttert

Futterteig versus Zuckerwasser

In der Anfangszeit nach dem Einlogieren bevorzugen Imker festen Invertfutterteig oder Honig-Zucker-Teig, da dies das Räubereirisiko minimiert. Später ist es sinnvoll, auf flüssiges Zuckerwasser im Verhältnis 1:1 (Zucker:Wasser) umzustellen. Dieses Verhältnis stimuliert die Volksentwicklung und fördert zugleich den Wabenbau.

Trockener Würfelzucker ist ungeeignet – die Bienen müssen ihn zuerst befeuchten, was energetisch und zeitlich ungünstig ist, und einen Teil des Zuckers tragen die Bienen meist als Abfall nach draußen.

Empfohlene Fütterer für Ableger

  • Tropfflasche („Invertflaschen“) – einfach und günstig, jedoch muss man darauf achten, dass kein Zucker in den Bodenraum tropft, was Räuberei provozieren kann.

  • Rähmchenfütterer (ukrainische Fütterer) oder Fütterer auf den Oberträgern der Rähmchen – sie sind sicherer und minimieren das Risiko von auslaufender Futterlösung, einige sind jedoch in der Handhabung aufwendiger.

Beobachtungen von Imkern zur Fütterung

  • Füttern Sie Ableger regelmäßig, aber überfüttern Sie sie nicht, damit die Königin genügend Platz zum Eierlegen hat.

  • Eine gute Lösung ist, kleinere Portionen zu geben, zum Beispiel 1–2 kg Futter pro Woche. Das ermöglicht eine ausreichende Entwicklung des Ablegers ohne das Risiko, dass der Brutraum mit Vorräten „zugepackt“ wird.

  • Ableger, die von Anfang an genügend Vorräte in den Waben haben, sind ruhiger und wachsen schneller.

Räuberei bei Ablegern vorbeugen

Räuberei ist eine große Gefahr, besonders bei schwacher Tracht. In diesen Phasen müssen Ableger ständig kontrolliert werden; hilfreich ist auch ein Wollbüschel/Zweig über dem Flugloch oder eine Schicht Gras davor, die geradlinig anfliegenden Räuberinnen das Landen erschwert. Wenn Sie Unruhe, Kämpfe am Flugloch oder tote Bienen im Bodenraum beobachten, verengen Sie den Eingang sofort auf ein Minimum.

Tropfen von Zuckerwasser auf der Windel/Einlage sofort entfernen, da sie fremde Bienen zum Suchen und Räubern anlocken.

Behandlung von Ablegern und Vorbeugung gegen Varroose

Ableger müssen auf den Befall mit der Milbe (Varroa destructor) überwacht werden. Empfohlen wird eine gründliche Kontrolle des Milbenfalls auf der Windel/Einlage. Bei hohem Milbenfall ist der Einsatz eines Ameisensäure-Verdunsters (AS 65 %) eine geeignete Lösung, jedoch kann die Anwendung in schwächeren Ablegern die Entwicklung bremsen.

Einige Imker bevorzugen schonendere Lösungen, zum Beispiel den Nassenheider-Verdunster mit niedrigerer AS-Konzentration oder sogar Milchsäure.

Erzwingen Sie aber keine Behandlung unnötig. Behandeln Sie stets nur bei bestätigtem erhöhtem Varroabefall. Eine vorbeugende Behandlung von Ablegern ohne Anzeichen eines starken Varroabefalls wird nicht empfohlen, da sie deren gesunde Entwicklung verzögern kann.

Fazit und Zusammenfassung der Tipps für Anfänger

Wie die Erfahrungen erfahrener Imker zeigen, benötigen Ableger anfangs Vorsicht und eine präzise Betreuung: richtige Fütterung, Varroa-Monitoring und eine gute Sicherung gegen Räuberei. Wenn diese grundlegenden Aspekte beherrscht werden, verläuft die weitere Entwicklung der Ableger meist ohne größere Probleme – und führt zu starken, gesunden Völkern, die gut auf die Überwinterung vorbereitet sind.

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