Seit über hundert Jahren wird zur Einfütterung von Bienenvölkern für den Winter hauptsächlich Sirup aus Rübenzucker verwendet. Nach völkerkundlicher Imkerei-Tradition mischt man unterschiedliche Verhältnis von Zucker und Wasser: 1:1, 2:1 oder 3:2. Doch wie stellt man den Futtersirup optimal her? Für die häusliche Herstellung empfiehlt sich, das Wasser aufzukochen und nach dem Abschalten der Hitze den Zucker portionsweise einzurühren, bis er sich vollständig löst. Ein längeres Kochen sollte vermieden werden, da dabei schädliche Substanzen wie HMF (Hydroxymethylfurfural) entstehen können. Fertiger Sirup sollte innerhalb von 3 Tagen verbraucht werden. Es empfiehlt sich, maximal 3 Liter Sirup pro Volk auf einmal zu verabreichen. Bei der Gabe größerer Mengen besteht das Risiko der Gärung und damit eine erhöhte Gefahr durch Hefen, die den Futtervorrat verderben und den Bienen schaden.
Zur Auffütterung der Bienenvölker im Herbst hat sich seit über hundert Jahren Rübenzuckersirup als Standard bewährt. Traditionell werden verschiedene Mischungsverhältnisse (Zucker : Wasser) 1:1, 2:1 oder 3:2 verwendet.
Wie bereitet man Futtersirup zu?
Für die Herstellung zu Hause wird Wasser zum Kochen gebracht und nach dem Abschalten langsam der Zucker eingerührt, bis dieser gelöst ist. Ein erneutes Aufkochen ist zu vermeiden, da dabei unerwünschte Nebenprodukte wie HMF entstehen können.
Gekochter und abgekühlter Sirup sollte innerhalb von drei Tagen verbraucht werden. Die empfohlene Höchstmenge pro Bienenvolk liegt bei 3 Litern pro Gabe. Wird zu viel Sirup auf einmal gegeben, kann dies zur Gärung und Infektion mit Hefepilzen führen – das bedeutet ein erhöhtes Risiko für Verderb und damit für das Bienenvolk.
Wann ist der beste Zeitpunkt zur Sirupgabe?
Zuckersirup hat eine stimulierende Wirkung: Nach der Fütterung werden die Bienen besonders aktiv und suchen verstärkt nach weiteren Futterquellen. In dieser Phase können sie untereinander aggressiver sein, was Räuberei begünstigt. Es empfiehlt sich daher, die Fütterung am Abend vorzunehmen und ein Auslaufen des Sirups unbedingt zu vermeiden.
Warum Fertigsirup wählen?
Gebrauchsfertige Sirupe sparen Zeit und Aufwand, da sie nicht erst hergestellt oder gekühlt werden müssen. Besonders bei der späten Auffütterung sind sie ideal, denn die Bienen müssen keine Energie aufbringen, um Wasser aus dem Sirup zu verdunsten. Die Fütterung mit Fertigsirupen reduziert zudem das Risiko einer zur Räuberei führenden Reizfütterung und ermöglicht eine schnelle Anlage sicherer Wintervorräte ohne mikrobiologische Risiken.
Bei Fertigsirupen sollten keine Verdünnungen oder Zusätze eingebracht werden, um einer Kristallisation des Futters im Wabenwerk vorzubeugen – dies könnte ansonsten den Bienen zur Winterzeit die Nahrung unzugänglich machen und zum Verhungern führen.



























































































































































