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Invasive Organismenarten beeinflussen sowohl die Imkerei als auch die natürliche Umwelt insgesamt in erheblichem Maße. Unter den Tieren stellt derzeit vor allem die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) ein Risiko dar – ein gefährlicher Prädator von Honigbienen und anderem Insektenleben. Die Arbeiterinnen nur eines einzigen Nestes können innerhalb einer Saison bis zu eine Million Insekten erbeuten, was für Imker zugleich den Verlust von bis zu 16 vollständig zerstörten Bienenvölkern bedeuten kann. In Frankreich, wo sich die Asiatische Hornisse bereits etabliert hat, werden auf nur einem Quadratkilometer mitunter bis zu zehn aktive Nester gefunden. Umso wichtiger ist es, dass Imkerinnen und Imker in Tschechien diese Art sicher erkennen, ihre Bienenstände aufmerksam beobachten und bei einem Fund umgehend die Agentur für Natur- und Landschaftsschutz der Tschechischen Republik (AOPK ČR) informieren, die die fachgerechte Beseitigung veranlasst.

Invasive Organismenarten beeinflussen sowohl die Imkerei als auch die natürliche Umwelt insgesamt in erheblichem Maße. Unter den Tieren stellt derzeit vor allem die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) ein Risiko dar – ein gefährlicher Prädator von Honigbienen und anderem Insektenleben. Die Arbeiterinnen nur eines einzigen Nestes können innerhalb einer Saison bis zu eine Million Insekten erbeuten, was für Imker zugleich den Verlust von bis zu 16 vollständig zerstörten Bienenvölkern bedeuten kann. In Frankreich, wo sich die Asiatische Hornisse bereits etabliert hat, werden auf nur einem Quadratkilometer mitunter bis zu zehn aktive Nester gefunden. Umso wichtiger ist es, dass Imkerinnen und Imker in Tschechien diese Art sicher erkennen, ihre Bienenstände aufmerksam beobachten und bei einem Fund umgehend die Agentur für Natur- und Landschaftsschutz der Tschechischen Republik (AOPK ČR) informieren, die die fachgerechte Beseitigung veranlasst.

Neben invasiven Tieren sind für Imkerinnen und Imker auch invasive Pflanzen ein wichtiges Thema. Einerseits können sie für die Bienen eine willkommene Tracht darstellen, weil sie oft reichlich Pollen, Nektar und auch Honigtau liefern – besonders in Zeiten, in denen heimische Arten nur wenig blühen. Andererseits verdrängen gebietsfremde Pflanzen aggressiv die Standorte einheimischer Arten, verändern unsere Landschaft deutlich, bedrohen die ursprüngliche Biodiversität und stellen in manchen Fällen aufgrund von Pollen- und Hautallergien sogar ein unmittelbares Gesundheitsrisiko für Menschen dar.

Gebietsfremde Pflanzen werden häufig durch den Menschen verbreitet – gezielt als Ziergehölze oder Gartenpflanzen, aber nicht selten auch unbewusst als Begleitorganismen beim Waren- und Gütertransport. Der Klimawandel begünstigt zudem die Anpassung und die schnelle Ausbreitung wärmeliebender invasiver Arten erheblich. Nicht selten zählen selbst gärtnerisch attraktive, auf den ersten Blick harmlose Arten wie der Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) oder stark nektar- und pollenliefernde Arten wie Kugeldistel oder Acker-Kratzdistel zu den invasiven Pflanzen, deren massenhaftes Auftreten in der Landschaft Probleme verursachen kann.

Mit invasiven Pflanzen- und Tierarten gelangen zudem neue Krankheiten, parasitische Organismen und Schädlinge zu uns. Für Imkerinnen und Imker bedeutet das: ständige Wachsamkeit und kontinuierliche Fortbildung in Prävention und Bekämpfung invasiver Arten. Kenntnisse des rechtlichen Rahmens, wirksamer Vorbeugemaßnahmen und des korrekten Vorgehens bei einem Fund sind heute für die imkerliche Praxis unverzichtbar.

Deshalb ist es wichtig, aktiv neue Informationen zu erwerben, sich weiterzubilden und die Regeln zu kennen, wie man in der eigenen Imkerei mit invasiven Pflanzen- und Tierarten verantwortungsvoll umgeht. Denn die Förderung gesunder und nachhaltiger Ökosysteme ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche und verantwortungsbewusste Bienenhaltung.

Gärten für Bienen – Inspiration für Schönheit, Nutzen und Biodiversität

Ein Imkergarten muss nicht eintönig sein und muss auch nicht von Thuja- oder Zypressenhecken eingerahmt werden – beides sind zudem meist gebietsfremde Arten mit geringem Nutzen für unsere Bestäuber. Im Gegenteil: Er kann zu einem attraktiven, artenreichen Lebensraum werden, der das Auge erfreut, Bienen und anderen Bestäubern hilft und Menschen Freude bereitet. Ich unterstütze Imkerinnen, Imker und Gartenfreunde dabei, die Welt heimischer Pflanzen zu entdecken – von Stauden über Sträucher bis hin zu Bäumen –, mit denen sich leicht funktionale und zugleich schöne, lebendige Gärten gestalten lassen.

Ob Sie sich eine Zier- oder Nutzgartenfläche wünschen: Mit überwiegend heimischen Arten lässt sich ein Garten zusammenstellen, der poetisch aufblüht, bei guter Planung farbenfroh und duftend ist und reichlich essbare Früchte bietet. Wenn wir zu gebietsfremden Arten greifen, bevorzugen wir konsequent nicht-invasive Arten, die keine Gefahr darstellen, sich in die umliegende Natur auszubreiten. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir auch Heilpflanzen und Steingartenpflanzen, von denen viele den Bienen als sehr gute Pollen- und Nektarquellen dienen.

Unabhängig von der Größe Ihres Grundstücks finden wir geeignete Pflanzen, die nicht nur Ihren Bienen helfen, sondern auch die Biodiversität, die Vielfalt der Bestäuber und insgesamt ein gesünderes Naturumfeld fördern. Zur Planung eines bienenfreundlichen Gartens gehört außerdem ein schonender, biologischer Ansatz im Pflanzenschutz.

Imkerinnen und Imker als Hüter der Landschaft – ein Schlusswort

Tschechische Imkerinnen und Imker bilden eine große und weiter wachsende Gemeinschaft, die die Qualität der Umwelt aufmerksam beobachtet. Unser gemeinsames Bemühen, eine vielfältige, ausreichende und gesunde Tracht für Bienen zu schaffen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Landschaftspflege. Durch vertieftes Wissen über bedeutende Trachtpflanzen und durch umsichtiges Wirtschaften helfen Imkerinnen und Imker zugleich auch anderen Menschen, den Wert von Biodiversität und eines schonenden Umgangs mit der Natur zu verstehen.

Mein persönliches Ziel und mein Wunsch ist es, dass jede Imkerin und jeder Imker wichtige Pflanzen für eine hochwertige Bienenweide erkennt und das erworbene Wissen wirksam weitergeben kann. Ich wünsche mir, dass Imkerinnen und Imker invasive Arten ablehnen, Bedrohungen wie die Asiatische Hornisse sicher erkennen und wissen, wie man ihnen effektiv begegnet. Nur wenn wir unseren Gegner kennen, können wir ihn erfolgreich in den Griff bekommen.

Aus der Zeitschrift „Včelařství“, Mgr. Libuše Vlasáková

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