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Das Öffnen der Beuten und das Arbeiten mit den Waben gehören zu den Grundlagen jeder Imkerei. Wer ein gesundes und ruhiges Bienenvolk führen möchte, sollte diese Tätigkeiten stets ruhig und umsichtig ausführen. Im Folgenden finden Sie praktische Empfehlungen, wie Sie bei der Arbeit am Bienenstock so vorgehen, dass das Volk möglichst wenig Stress hat und Ihre Durchsicht reibungslos sowie effizient verläuft. Vorbereitung und ruhiges Herangehen an die Beute Grundsätzlich gilt: Nähern Sie sich den Beuten ruhig und leise – ohne hastige Bewegungen oder laute Gespräche. Plötzliche Gesten und starker Lärm können die Bienen stressen und unnötig reizen. Ruhiger Umgang und Respekt vor dem Bienenleben sind die Basis einer erfolgreichen Imkerei.

Das Öffnen der Beuten und das Arbeiten mit den Waben gehören zu den Grundlagen jeder Imkerei. Wer ein gesundes und ruhiges Bienenvolk führen möchte, sollte diese Tätigkeiten stets ruhig und umsichtig ausführen. Im Folgenden finden Sie praktische Empfehlungen, wie Sie bei der Arbeit am Bienenstock so vorgehen, dass das Volk möglichst wenig Stress hat und Ihre Durchsicht reibungslos sowie effizient verläuft.

1. Vorbereitung und ruhiges Herangehen an die Beute

Grundsätzlich gilt: Nähern Sie sich den Beuten ruhig und leise – ohne hastige Bewegungen oder laute Gespräche. Plötzliche Gesten und starker Lärm können die Bienen stressen und unnötig reizen. Ruhiger Umgang und Respekt vor dem Bienenleben sind die Basis einer erfolgreichen Imkerei.

2. Den Smoker richtig einsetzen: alles in Maßen

Der Smoker ist ein wichtiges Werkzeug in der Imkerei. Seine Hauptaufgabe ist es, das Bienenvolk zu beruhigen und die Neigung zur Aggressivität zu reduzieren. Hier gilt jedoch: Weniger ist oft mehr. Zu viel Rauch kann die Bienen eher aufregen, desorientieren und die Situation unnötig erschweren. Ein kurzer Rauchstoß vor dem Öffnen der Beute und anschließend ein paar Minuten warten reicht in der Regel aus, damit die Bienen ruhig bleiben.

3. Alternative Beruhigung mit einer Sprühflasche und leicht gezuckertem Wasser

Viele Imkerinnen und Imker nutzen zur Beruhigung der Bienen eine Sprühflasche mit leicht gezuckertem Wasser. Bei normalen Kontrollen kann das gut funktionieren, bringt jedoch auch Risiken mit sich. Besonders in Zeiten erhöhter Räuberei (wenn andere Völker aktiv nach Futterquellen an fremden Beuten suchen) ist große Vorsicht geboten. Der süße Geruch kann fremde Räuberbienen anlocken und Ihrem Volk ernsthafte Probleme bereiten. Überlegen Sie diese Methode daher sorgfältig – vor allem in Phasen, in denen Räuberei wahrscheinlich ist.

4. Praktische Tipps zum Entfernen von angebautem Wachs- und Wildbau

Bei der Wabenarbeit kommt es häufig vor, dass die Bienen Wachs- und Wildbau an Stellen errichten, die in der Beute unerwünscht sind. Das kann z. B. Verbau zwischen den Waben oder Anbau an Beutenwänden sein. Zum Entfernen solcher Anbauten eignet sich ein scharfes Imkermesser oder ein anderes passendes Werkzeug mit leicht angefeuchteter Klinge. So haften Honig und Wachs weniger, und die Arbeit wird sauberer und leichter. Die Praxis zeigt: Eine angefeuchtete Klinge erleichtert das zügige und saubere Abtrennen dieser unerwünschten Bauteile deutlich.

5. Bienen effizient von den Waben abkehren

Keine Imkerei kommt ohne das Abkehren von Bienen von den Waben aus – etwa beim Schleudern oder bei der Kontrolle des Brutraums. Auch hier bewährt sich eine einfache Regel: Verwenden Sie einen leicht angefeuchteten Bienenbesen. Die Bienen „greifen“ besser in die Borsten, und das Abkehren gelingt schonender. Kehren Sie nach unten, idealerweise direkt in die geöffnete Beute. So verhindern Sie, dass die Bienen auffliegen und sich desorientieren, was die Arbeit unnötig erschweren würde.

6. Ein interessanter Ablauf, um Bienen von Waben zu entfernen, die abgetragen werden sollen

Wenn Sie Waben vollständig aus der Beute entnehmen müssen (z. B. bei der Honigernte oder beim Austausch alter Waben), gibt es eine sehr praktische Methode, die bereits Jakš im Jahr 1919 beschrieb: Die zur Entnahme vorgesehenen Waben werden in eine leere Zarge umgesetzt und etwa eine halbe Stunde stehen gelassen. Nach dieser kurzen Zeit verlassen die meisten älteren Flugbienen die Waben von selbst und kehren in ihre ursprüngliche Beute zurück. Auf den Waben bleiben dann meist nur noch junge Bienen (Stockbienen) zurück, die sich leicht in die Beute abkehren lassen, wo sie hingehören.

Zusammenfassung

Imkern ist eine schöne, zugleich aber anspruchsvolle Tätigkeit. Eine korrekte und rücksichtsvolle Arbeit am Bienenvolk ist ein wesentlicher Teil des Erfolgs. Wenn Sie die oben genannten Hinweise beachten, fördern Sie nicht nur die Gesundheit Ihres Volkes, sondern erleichtern sich auch die Arbeit am Stand.

Inspiriert von einem Artikel auf beeinfo.cz  Jakš, J. (1919). Praktische Ratschläge für die Imkerei.

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