Buchweizen - 0,5 kg
Echter Buchweizen (Fagopyrum sagittatum)
Ist eine anspruchslose einjährige Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse, 30–80 cm hoch. Den Bienen liefert sie sowohl Nektar als auch Pollen. Buchweizen hat eine sehr kurze Vegetationszeit. Bei günstigen Bedingungen blüht er bereits 40 Tage nach der Aussaat. Buchweizen ist besonders empfindlich gegen Spätfröste, daher sollte die Aussaat erst im Verlauf des Mai erfolgen. Hochwertige Zwischenfrucht und Gründüngung. Wird auch als Futter für Nutztiere und in der Lebensmittelindustrie verwendet.
Buchweizen, auch bekannt als Heidekorn, Blende oder Buchweizen, hat sich über Asien, Australien, Europa und beide Amerikas ausgebreitet. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze mit rotbraunem hohlem Stängel, der fein verzweigt sein kann. Die Blätter haben eine herzförmige oder pfeilförmige Form und die Blüten sind zwittrig mit weißer, rosa oder roter Farbe. Die Frucht ist eine dreikantige Nuss von braunschwarzer oder grauer Farbe. Die Samen, nach dem Schälen als Grütze bekannt, ähneln in ihrer Zusammensetzung und Form den Getreidekörnern und ihre Schale ist leichter als Wasser, was ihre Verarbeitung erleichtert. Buchweizen ist bedeutsam für seine glutenfreien Eigenschaften und reinigenden Wirkungen.
Echter Buchweizen wird hauptsächlich in der Ernährung für sein glutenfreies Mehl verwendet, aus dem spezielle Kuchen, Pfannkuchen und andere Backwaren zubereitet werden. In Indien und anderen Ländern dient er als wichtige Nahrung während Fastenzeiten. In Japan, genannt Soba, werden aus seinem Mehl Nudeln, Knödel und Brot Manju hergestellt. Junge Blätter werden als Gemüse verzehrt, und andere Pflanzenteile als Viehfutter. Aus Buchweizen werden auch verschiedene Arten von Destillaten einschließlich Whisky oder Shochu destilliert.
Buchweizen wird in Studien für seinen reichen Rutingehalt geschätzt, der die Gefäßgesundheit unterstützt, und für das Vorhandensein von D-chiro-Inositol, das in der Therapie des polyzystischen Ovarialsyndroms erforscht wird. Weiterhin konzentrieren sich Forschungen auf mögliche Auswirkungen von Buchweizen auf die Reduktion von Cholesterin, Körperfett und Gallensteinen, sowie auf seine günstigen Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und die Atemfunktion.
Buchweizensamen ist reich an Mineralien, Vitaminen und hat eine optimale Zusammensetzung von Fettsäuren. Er enthält kein Gluten, was ihn zu einer geeigneten Alternative für Personen mit Zöliakie macht. Buchweizentee wird aus einem Teelöffel getrockneter Pflanzenteile zubereitet, die mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und 15 Minuten ziehen gelassen werden, und kann bis zu 3x täglich konsumiert werden.
Buchweizen ist eine anspruchslose Kultur, die gut auf leichten, sandigen Lehmböden gedeiht. Diese Pflanze benötigt keine spezifischen Bodennährstoffe noch regelmäßige agronomische Pflege, wodurch sie bei Landwirten beliebt ist. Die Hauptanforderungen sind ausreichend Feuchtigkeit und Wärme während der Blüte und Reife. Buchweizen ist empfindlich gegen Spätfröste, daher wird die Aussaat erst im Mai mit anschließender Ernte zwischen August und September empfohlen. Seine kurze Vegetationsperiode von 10-12 Wochen macht ihn auch als Zwischenfrucht geeignet.
Der Anbau von Buchweizen ist auch auf weniger fruchtbaren oder sauren Böden möglich, wichtig ist eine geeignete Bewässerung. Überschuss an Kunstdünger, hauptsächlich stickstoffhaltigem, kann hingegen die Produktivität von Buchweizen verringern. In warmem Klima wächst die Pflanze mehr vegetativ, während kühleres Wetter die Blüte fördert.
Aussaattermin: Mai
Blütezeit: Juli – September (abhängig vom Aussaattermin)
Saattiefe: 2 -3 cm.
Aussaatmenge: 60-80 kg/ha







































































































































































































