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Die Bildung von Ablegern gehört zu den grundlegenden zootechnischen Maßnahmen in der Imkerpraxis. Ihr Ziel ist nicht nur die Vermehrung des eigenen Bienenbestandes, sondern auch die Begrenzung des Auftretens unerwünschter Parasiten – insbesondere der Milbe Varroa destructor, die die Varroose verursacht. Die geeignetste Zeit für die Ablegerbildung liegt zwischen Mai und Juli, wenn die Natur den Bienen reichlich Pollen und Nektar bietet. Was ist ein Ableger und warum sollte man ihn bilden? Ein Ableger ist ein kleiner Teil eines Ausgangsvolkes und umfasst mehrere Waben mit Bienen, Brut, Vorräten sowie gegebenenfalls der Königin oder Ansätzen von Weiselzellen, aus denen sich die Bienen selbst eine neue Königin nachziehen. Durch die Ablegerbildung fördern wir außerdem die natürliche Erneuerung des Wabenwerks und senken den Varroa-Befall, weil der Brutzyklus der Milben durch die Brutunterbrechung gestört wird.
Einführung in die Thematik des Naturbaus im Bienenstock. Unter Imkern wird bisweilen lebhaft diskutiert, ob freies Bauen im Volk den Honigertrag mindert. Lassen wir an dieser Stelle Fachmessungen und Statistiken beiseite und richten den Blick eher auf die natürlichen Bedürfnisse und die Kondition der Bienen selbst. Bienen besitzen von Natur aus einen ausgeprägten Bautrieb – ein grundlegender Ausdruck ihres Lebens und ihrer Vitalität. Diesen zentralen Gedanken betonen auch die anerkannten Autoren der Kleinen Imker-Enzyklopädie, die klar empfehlen, den Völkern so viel Naturbau wie nur möglich zu erlauben. Wie hängt die Entwicklung der Biene mit der Bautätigkeit zusammen? In der natürlichen Entwicklung der Honigbiene kommt es zwischen dem 11. und 20. Lebenstag zu einer wichtigen Umstellung: Eine Biene, die zuvor als junge Ammenbiene die Brut fütterte, wechselt ihre Aufgabe und wird zur Baubiene.
Im Rahmen der regelmäßigen Untersuchung des Wintergemülls (als EpM300 bezeichnet) werden unter Imkerinnen und Imkern zunehmend Fragen zur Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit dieser Maßnahme laut. Ein Beitrag von Petr Bujnoch in der Zeitschrift Včelařství Nr. 2/2024 hat eine fachliche Debatte zwischen Praktikern und Spezialisten angestoßen. Um die Sicht der imkerlichen Öffentlichkeit besser einzuordnen, bringen wir eine erweiterte Diskussion, in der einzelne Fachleute und Imker ihre Standpunkte teilen. Untersuchung des Gemülls und die Geschichte ihrer Einführung: Ursprünglich diente die Untersuchung des Wintergemülls in den 1980er-Jahren dazu, die Ausbreitung der invasiven parasitischen Milbe Varroa destructor in unserem Gebiet zu verfolgen. Damals lag ein starker Fokus auf der detaillierten Kartierung der Orte, an denen der Parasit erstmals auftrat. Heute ist die Lage jedoch grundlegend anders – die Milbe ist seit langem im gesamten Gebiet der Tschechischen Republik verbreitet.
Februar – ein kritischer Monat im Leben der Bienenvölker. Mit dem Beginn des Februars werden die Tage spürbar länger und die Sonne gewinnt nach und nach an Kraft. In dieser Zeit machen wir uns um unsere Bienen oft mehr Sorgen als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt. Zu den versteckten Gefahren zählt vor allem Futtermangel, der zum Verhungern und damit zum Verlust des gesamten Bienenvolkes führen kann. Schauen wir uns zunächst an, wie das Winterleben wilder Bienenvölker in der Natur aussieht. Wie überlebt ein wildes Bienenvolk den Winter? Stellen wir uns wilde Bienen vor, die in einem ausgehöhlten Baumstamm am Rand eines tiefen Waldes auf natürliche Weise leben. Dieser schmale, hohe Hohlraum ermöglicht es der Wintertraube, sich nach und nach nach oben zu bewegen. Die Bienen folgen dabei ganz natürlich den über ihnen eingelagerten Vorräten. So bleibt die Wintertraube kontinuierlich mit dem Futter in Kontakt – und es kommt nicht zum Verhungern.
Warum Drohnenbrut ausschneiden? In der Imkerei zählt die Varroamilbe (Varroa destructor) zu den größten Risiken für die Gesundheit eines Bienenvolkes. Bereits eine einzige Milbe kann innerhalb einer Saison die Zahl ihrer Nachkommen auf mehrere Hundert erhöhen. Das Ausschneiden der Drohnenbrut gehört zu den wichtigsten biotechnischen Maßnahmen, die die Ausbreitung dieses Parasiten im Volk deutlich begrenzen. Wie funktioniert das Ausschneiden der Drohnenbrut? Die Varroamilbe vermehrt sich bevorzugt in Zellen mit Drohnenbrut, weil dort besonders günstige Bedingungen für ihre Entwicklung herrschen. Durch das regelmäßige Entfernen der Drohnenrahmen greifen wir gezielt in den Fortpflanzungszyklus der Milbe ein und reduzieren ihre Gesamtpopulation spürbar.
Die Winterzeit ist für Imkerinnen und Imker eine Schlüsselphase, in der jedes unnötige Öffnen der Beute die Gesundheit und sogar das Überleben des Bienenvolkes spürbar gefährden kann. Die Bienen bilden im Winter eine wärmeregulierende Wintertraube, und jede Störung dieser Stabilität führt zu einer Schwächung sowie zu unnötigen Wärmeverlusten. Was also tun, wenn wir den Zustand im Inneren möglichst genau kennen möchten, ohne den Bienen zu schaden? Eine bewährte Lösung ist die Beurteilung des Volkszustands über die Gemülldiagnose am Beutenboden. Das Beobachten des Bodens ist eine einfache Methode, um in der kalten Jahreszeit die Kondition des Volkes effizient einzuschätzen. Gerade moderne Beuten mit Gitterboden (Varroaboden) und Diagnose-/Kontrolleinlage ermöglichen es, die nötigen Informationen zum Zustand der Bienen unkompliziert zu gewinnen.
Zusammenfassung der Forschungsergebnisse: Die erste praxisorientierte Untersuchung zum Einfluss der Imprägnierung von Baumwolltüchern mit Bienenwachs auf die Haltbarkeit gelagerter Lebensmittel bestätigte keine ausgeprägt positiven Effekte dieser Methode im Vergleich zu traditionellen Lagerungspraktiken. Einleitung: Stofftücher, die mit Bienenwachs imprägniert sind, erfreuen sich großer Beliebtheit als ökologische Alternative zu Einweg-Kunststoffverpackungen und Wachspapier. Einige Hersteller bewerben diese Tücher mit der Aussage, sie hätten antimikrobielle Eigenschaften und würden die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern (Abeego, 2021; BeeConscious Co., Ltd., 2020; Goldilocks-USA, n.d.). Es gibt jedoch bislang nur unzureichende wissenschaftliche Belege, die diese Behauptungen eindeutig bestätigen.
Invasive Organismenarten beeinflussen sowohl die Imkerei als auch die natürliche Umwelt insgesamt in erheblichem Maße. Unter den Tieren stellt derzeit vor allem die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) ein Risiko dar – ein gefährlicher Prädator von Honigbienen und anderem Insektenleben. Die Arbeiterinnen nur eines einzigen Nestes können innerhalb einer Saison bis zu eine Million Insekten erbeuten, was für Imker zugleich den Verlust von bis zu 16 vollständig zerstörten Bienenvölkern bedeuten kann. In Frankreich, wo sich die Asiatische Hornisse bereits etabliert hat, werden auf nur einem Quadratkilometer mitunter bis zu zehn aktive Nester gefunden. Umso wichtiger ist es, dass Imkerinnen und Imker in Tschechien diese Art sicher erkennen, ihre Bienenstände aufmerksam beobachten und bei einem Fund umgehend die Agentur für Natur- und Landschaftsschutz der Tschechischen Republik (AOPK ČR) informieren, die die fachgerechte Beseitigung veranlasst.


























































































































































