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In der Tschechischen Republik wurde das Vorkommen der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) bisher durch den Fund eines großen Nestes bestätigt. Es stellt sich die Frage, ob sich diese Art an unser Klima anpassen kann und ob ihre Kolonien hier gegründet werden und gedeihen. Dies wird ihr zukünftiges Auftreten in den kommenden Jahren zeigen.
Ähnlich wie unsere einheimische Europäische Hornisse (V. crabro) bildet die Asiatische Hornisse unter unseren Bedingungen einjährige Kolonien. Am Ende der Saison stirbt das Volk einschließlich der Königin ab, während die begatteten Jungköniginnen überwintern. Diese überdauern den Winter außerhalb des ursprünglichen Nestes – häufig im Boden, in vermodertem Holz oder in verschiedenen Spalten.
Wir geben Ihnen hiermit einen Einblick in einen Beitrag unseres Imkerfreundes Jan Šmíd aus der Zeitschrift „Imkerei“. Früher wie heute konzentrieren sich die Imker in erster Linie auf die Bienenhaltung zur Honiggewinnung – und so wird es wohl auch künftig bleiben. In der Vergangenheit wurden Bienen aber außerdem zur Gewinnung von Wachs, Propolis, Gelée Royale und sogar Bienengift genutzt, beispielsweise zu Heilzwecken. Natürlich gibt es Ausnahmen – etwa Imker, die die Bienenzucht als Hobby betreiben oder im Frühjahr Drohnenbrut ausschneiden, um die Bienenpopulation zu regulieren. Dennoch bleibt Honig das zentrale Produkt und wird es weiterhin sein. Durch den Fortschritt im Wissen über die Bienenhaltung gelang es, effizientere Methoden zu entwickeln und die Honigerträge zu steigern.
Seit über hundert Jahren wird zur Einfütterung von Bienenvölkern für den Winter hauptsächlich Sirup aus Rübenzucker verwendet. Nach völkerkundlicher Imkerei-Tradition mischt man unterschiedliche Verhältnis von Zucker und Wasser: 1:1, 2:1 oder 3:2. Doch wie stellt man den Futtersirup optimal her? Für die häusliche Herstellung empfiehlt sich, das Wasser aufzukochen und nach dem Abschalten der Hitze den Zucker portionsweise einzurühren, bis er sich vollständig löst. Ein längeres Kochen sollte vermieden werden, da dabei schädliche Substanzen wie HMF (Hydroxymethylfurfural) entstehen können. Fertiger Sirup sollte innerhalb von 3 Tagen verbraucht werden. Es empfiehlt sich, maximal 3 Liter Sirup pro Volk auf einmal zu verabreichen. Bei der Gabe größerer Mengen besteht das Risiko der Gärung und damit eine erhöhte Gefahr durch Hefen, die den Futtervorrat verderben und den Bienen schaden.
Bestäubung und ihr wirtschaftlicher Nutzen
Die Hauptaufgabe der Bienen ist die Bestäubung von Pflanzen, die den Ertrag von Nutzpflanzen erheblich steigert und es vielen Pflanzen ermöglicht, Samen zu bilden. Bienenprodukte: Für den Imker ist Honig das wichtigste Erzeugnis. Daneben liefern Bienen aber auch Wachs, Blütenpollen, Perga, Propolis, Gelée Royale und Bienengift. Pollen und Perga: Pollen kann in jedem Bienenstand gesammelt werden, wenn ausreichend Pollenquellen vorhanden sind und die Bienenvölker in gutem Zustand sind. Ein Mangel an Pollen kann die Entwicklung des Volkes negativ beeinflussen, weshalb beim Sammeln von Pollen ungünstiges Wetter vermieden werden sollte.
Drohnen übernehmen eine entscheidende Rolle bei der Begattung der Königin und sichern dadurch die Fortpflanzung und den Fortbestand des gesamten Bienenvolkes. Ihr Lebenszyklus ist eng mit der Entwicklung und dem Gleichgewicht im Volk verbunden.
Herbst und braune, glänzende Kastanien, die aus ihrer stacheligen Schale fallen, gehören untrennbar zusammen. Kinder sammeln sie unter majestätischen Bäumen und basteln daraus beliebte Figuren. Der Urheber dieser Kastanien ist die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), die vom Balkan stammt. Obwohl das Wort „aesculus“ essbar bedeutet, ist die Rosskastanie keineswegs essbar. Ihr Verzehr kann Übelkeit, Krämpfe und manchmal auch Erbrechen verursachen. Die Bezeichnung „Rosskastanie“ ist ebenfalls irreführend, denn sie ist für Pferde giftig. Im Gegensatz dazu schätzt das Schalenwild die Kastanien wegen ihres hohen Eiweißgehalts von etwa 10 %, was sie zu einem nahrhaften Futter macht.
Für jeden Imker ist in der bevorstehenden Wintersaison die sorgfältige Planung und Pflege der Bienenvölker entscheidend – insbesondere wenn verschiedene Beutenmaße zum Einsatz kommen. Angesichts aktueller Diskussionen rund um Eurodadant möchte ich hier meine langjährigen Erfahrungen im Überwintern mit unterschiedlichen Beutenmaßen teilen.
Von Optimal zu Eurodadant: Eine Geschichte der Anpassung
Seit 1981 arbeite ich mit der Optimal-Beute im Format 42 x 17 cm. Mit zwei Zargen konnte ich Rahmen mit den Maßen 42 x 30 cm unterbringen. Mein Schwiegervater, Dr. Václav Kučera, verwendete Beuten mit dem Maß 30 x 31 cm. Diese fassten acht Rähmchen und zeichneten sich durch besonders dicke Wände aus, was für zusätzliche Stabilität sorgte. Allerdings war das Handling der hohen Beuten nicht immer einfach.
Wenn wir das Wort "Löwenzahn" hören, denken viele von uns an die kleine gelbe Blume mit dem typischen hohlen Stängel, aus dem weißer Milchsaft austritt. Und wer kennt nicht die charakteristischen weißen Pusteblumen, deren Samen schon ein leichter Windstoß bis zu acht Kilometer weit tragen kann! Doch der Löwenzahn ist nicht nur eine gewöhnliche Pflanze, die auf Wiesen und in Gärten wächst und oft als Unkraut betrachtet wird. Viele werden überrascht sein, welche bedeutende Rolle und welchen Nutzen diese Pflanze in der Imkerei spielt.


























































































































































