Schutzklappe für Hummeln
Klappe am Eingang zum Hummelkasten bietet den Hummeln Schutz vor Parasiten, insbesondere vor dem gefürchteten Schädling Wachsmotte.
Schutzklappe für das Hummelhaus
Bieten Sie den Hummeln in Ihrem Hummelhaus ein sichereres Zuhause und schützen Sie das Nest vor Parasiten und unerwünschten Eindringlingen. Die Schutzklappe ist ein praktisches Zubehör, das das Risiko eines Befalls deutlich verringert und den Hummeln gleichzeitig einen bequemen Betrieb am Flugloch ermöglicht. Sie verhindert zuverlässig das Eindringen der Hummelnestmotte, von Kuckuckshummeln sowie anderer Insekten wie Fliegen und Käfer. So kann das Hummelvolk ungestört wachsen und Ihren Garten bestäuben, ohne dass das Nest gefährdet wird.

Widerstandsfähige Materialien und durchdachte Ausführung
Die Klappe ist für den Außeneinsatz und eine lange Lebensdauer konzipiert. Das Trägerteil besteht aus einem Lärchenholzbalken, das Rück- und Bodenteil aus wasserbeständigem Birkensperrholz. Das Holz ist mit umweltfreundlicher, wasserverdünnbarer Farbe behandelt. Die Durchführung besteht aus PVC, die eigentliche Klappe und das Schutzdach sind aus Polycarbonat und Acrylglas mit UV-Filter gefertigt.
Das Schutzdach ist nach außen geneigt und verfügt über ausreichende Überstände, sodass kein Wasser in die Klappe eindringt und sich kein Wasser darin staut. Dadurch wird das Risiko des Verrottens der Holzteile sowie des Verklebens der Türchen (z. B. durch anhaftende Pollenhöschen) verringert.
Zur besseren Orientierung der Hummeln ist die Klappe auf der Innenseite mit einem schwarzen Streifen abgedunkelt und auf der Außenseite mit einem weißen Streifen versehen. Die aufgeraute Fläche unter den Türchen hilft den Hummeln zudem, sich besser festzuhalten und die Klappe bequem anzuheben.
Wie die Klappe funktioniert und wovor sie schützt
Das Prinzip ist einfach: Nicht eingewiesene Insekten gelangen durch die geschlossenen Türchen in der Regel nicht hinein. Selbst wenn ein Eindringling das Hummelhaus anhand des Geruchs aufspürt, kann er die Türchen nicht öffnen, verliert nach kurzer Zeit das Interesse und fliegt davon. Der Durchgang ist somit in erster Linie für die „eingewiesenen" Hummeln aus Ihrem Hummelhaus bestimmt.
Die Klappe stellt jedoch keine Barriere gegen kleine Ameisen dar. Sollten diese am Standort vorkommen, empfehlen wir, das Hummelhaus auf dem Ständer mit einem geeigneten Ameisenleim zu schützen.
Technische Parameter
| Parameter | Spezifikation |
| Hauptmaterial Holz | Lärchenholzbalken, wasserbeständiges Birkensperrholz |
| Material Türchen und Schutzdach | Polycarbonat mit UV-Filter, Acrylglas |
| Sonstige Materialien | PVC (Durchführung) |
| Oberflächenbehandlung | Umweltfreundliche, wasserverdünnbare Farben |
| Schutz gegen Schädlinge | Hummelnestmotte, Kuckuckshummeln, Fliegen, Käfer |
| Witterungsbeständigkeit | Wasserbeständige Ausführung, geneigtes Schutzdach mit Überständen |
Installation und sicheres Anbringen
Damit die Klappe ihre Funktion erfüllt und die Hummeln sie problemlos annehmen, ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für die Montage zu wählen. Installieren Sie die Klappe nicht, bevor die Königin im Hummelhaus sicher eingewöhnt ist und ein Nest angelegt hat (häufig erkennen Sie dies z. B. an der Watte im Flugloch – wenn die Königin sie regelmäßig durchreißt, ist sie „sesshaft"). Es empfiehlt sich, die Klappe etwa innerhalb von 4 Wochen nach der Besiedlung anzubringen, also noch vor dem Schlüpfen der ersten Arbeiterinnen, bzw. nach etwa 14 Tagen regelmäßiger Ausflüge der Königin.
Wenn Sie ein bereits fertiges Hummelvolk erwerben, können Sie die Klappe noch vor dem Freilassen montieren, wobei die Türchen vollständig offen gelassen werden.
Führen Sie die Montage idealerweise abends durch, wenn die Königin im Hummelhaus ist. Am Morgen kann sie sich dann beim ersten Ausflug leichter an die neue Anordnung des Fluglochs gewöhnen. Lassen Sie die Türchen in den ersten 3 Tagen bis zu einer Woche vollständig offen (waagerecht) und sichern Sie sie mit einer Schraube zwischen den Scharnieren, damit sich die Hummeln an den neuen Durchgang gewöhnen.

Schrittweises Anlernen der Hummeln an die Türchen
Nach der Eingewöhnungsphase beginnen Sie, die Türchen schrittweise zu schließen. Schrauben Sie die Schraube zwischen den Scharnieren so ein, dass sie nicht hervorsteht, und lockern Sie umgekehrt die unteren Schrauben so, dass unter den Türchen ein Spalt von etwa 10–12 mm entsteht. Nach weiteren zwei Tagen können Sie die Türchen schrittweise absenken, bis die Königin beginnt, sie selbst mit dem Brustkorb anzuheben. Sobald sie das beherrscht, verlangsamen Sie das Schließen bis zum vollständigen Zuklappen. Zum Schluss ziehen Sie alle Schrauben vollständig an.
Nehmen Sie sämtliche Änderungen stets abends vor. Junge Hummeln, die im Hummelhaus geboren werden, erlernen die Bedienung der Klappe in der Regel auf natürliche Weise bei ihren ersten Orientierungsflügen, oft auch durch Nachahmung älterer Arbeiterinnen.
Ökologischer Tipp zum Saisonende
Achten Sie auf eine waagerechte Aufstellung des Hummelhauses – bei Neigung könnten sich die Türchen von selbst öffnen. Nach dem Ende der Saison, wenn die jungen Königinnen ausgeschwärmt sind und das Nest verlassen haben, empfehlen wir, die Klappe abzunehmen.
Das alte Nest können Sie in der Natur belassen, damit es auf natürliche Weise durch die Hummelnestmotte zersetzt wird. Im Ökosystem hat sie ihren Platz: Sie hilft beim Abbau alter Wachsreste und trägt dazu bei, dass sich verlassene Nester in der Landschaft nicht langfristig ansammeln.

























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