Werbung für Honig
Wozu sind Sie bereit, um den Verkauf Ihres Honigs zu fördern und neue Kunden zu gewinnen? Lassen Sie sich von einem chinesischen Imker inspirieren, der seit über 30 Jahren imkert. Bezahlte Werbung in lokalen Zeitschriften oder im Internet ist für manche Chinesen unerreichbar, deshalb hat sich ein chinesischer Imker vollständig mit Bienen bedeckt, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und so seinen Honigverkauf zu erhöhen.
In der Provinz Chongqing lebt der Imker She Ping, der sich zu einem radikalen Schritt entschlossen hat, um den Absatz seines eigenen Honigs zu steigern. Anstatt Flyer zu verteilen, ließ er seinen Körper von mehr als 460.000 Bienen bedecken. Anschließend posierte er vor Fotografen und Passanten, um für seine Bienenvölker und seinen Bienenhonig zu werben. Für diese Aktion verwendete er weder Schutzkleidung noch andere Imkerbedarf.
Mit Bienen bedeckter Körper
Bienen und die Sehnsucht nach Adrenalin begleiten den Menschen seit jeher, daher ist es kaum verwunderlich, dass das Bedecken mit Bienen zu einer wahren Herausforderung wird. Viele Menschen auf der ganzen Welt—vor allem Imker—stellen sich dem inzwischen als fast sportlicher Disziplin. Auf den Körper werden die Bienen meist dadurch gelockt, dass die Bienenkönigin irgendwo am Körper befestigt wird, woraufhin die Arbeitsbienen beginnen, nach ihr zu suchen und sich um sie zu sammeln. Da Imker sich gerne messen, gibt es auch einen offiziellen Weltrekordhalter: Vipin Seth aus Indien, auf dessen Körper sich eine unglaubliche Menge Bienen mit einem Gesamtgewicht von 61,4 Kilogramm niederließ. Unser chinesischer „Werbeagent“ und Imker She Ping trug auf seinem Körper Bienenvölker von „nur“ 45 Kilogramm. Auch die mutige Inderin benötigte für ihre Leistung weder Schutz noch andere Imkerbedarf, die ihre Aktion hätten erleichtern können.
She Ping und Werbung für lokalen Honig
She Ping ist im Imkerbereich kein Neuling. Er ist seit zwölf Jahren Imker und somit an Bienen—sowie an gelegentliche Stiche—gewöhnt. Dennoch verspürte er eigenen Angaben zufolge ein gewisses Maß an Angst, besonders als die Bienen direkt auf seiner nackten Haut landeten. Zu diesem außergewöhnlichen Schritt griff er, um seinen Honig zu bewerben, wobei ihm vor allem professionelle Fotografen und anschließend auch die Presse halfen.
Ping gibt auch einige Ratschläge für potenzielle Nachahmer. Seiner Meinung nach ist es wichtig, sich vor einer solchen Aktion nicht zu duschen und vor allem keine Seife zu verwenden, da dies die Bienen reizen könnte und so alle Bemühungen zunichte machen könnte. Es ist zudem von Vorteil, bereits an den ein oder anderen Stich gewöhnt zu sein. Während des etwa 40-minütigen Experiments kassierte er ungefähr 20 Stiche. Das tat zwar weh, aber der Mut, sich zu bewegen, fehlte ihm trotzdem.




































































































































































































